Haute Couture
Haute Couture ist ein Begriff, der sich auch in Amerika durchgesetzt hat aber ursprünglich aus Frankreich kommt. Denn die hohe Kunst der Schneiderei fand vor allem in Frankreich Anerkennung. Neben der Architektur, der Malerei fand zu dieser Zeit auch diese Kunst hohen Zuspruch. Paris brachte wohl die exklusivste Mode zum Vorschein und auserwählte Frauen - Models - durften die Kleider tragen, um Sie den Reichen und Schönen zu präsentieren.
Bis heute hat sich an der Kundschaft nicht viel geändert, denn die Maßanfertigungen der Designer kosten auch noch heute ein kleines Vermögen. In dieser Zeit erlebten Designer eine große Schaffenszeit. Callot Soeurs, Patou, Poiret, Vionnet, Fortuny, Lanvin, Chanel, Mainbocher, Schiaparelli, Balenciaga, und Dior sind einige dieser Modehäuser und manche existieren noch heute.
Wie alles angefangen hat
Um 1960 machten sich einige Designer in die Selbstständigkeit auf, um Ihren eigenen Stil zu entwickeln. Die Designer, die bei Dior und Balenciaga, ausgebildet wurden verließen diese.Daraufhin wurde die Modewelt mit Namen wie Yves Saint Laurent, Pierre Cardin, André Courrèges, und Emanuel Ungaro bereichert. Auch eine Japanerin namens Hanae Mori, wurde so erfolgreich. Lacroix ist vielleicht einer der erfolgreichsten Modehäuser der letzten Dekaden. Neue Modehäuser sind auch Jean-Paul Gaultier und Thierry Mugler.
Für alle dieser Modehäuser ist die Haupteinnahmequelle nicht mehr maßgeschneiderte Kleidung. Im Gegenteil Sie kostet oft mehr zu produzieren, als Sie durch den Verkauf erlösen.
Die Aura und die Mystik der Mode werden durch die aufwendigen Modekreationen und Shows aufrechterhalten. So werden die Designer auch heute noch, Ihre ursprünglichen Kunst gerecht. Fast alle Modehäuser konzentrieren sich auf die Massenproduktion und Vermarktung von Accessoires und der Mode. Auch die Lizensierung von Markenamen ist ein interessantes Einkommen.