Agenturprovision

Modelagenturen haben nach einer erfolgreichen Vermittlung Anspruch auf eine Provision. Die Vermittlungsprovision ist die Geschäftsgrundlage einer Modelagentur. Provisionen von mehr als 18 % sind in Deutschland rechtlich unzulässig, da § 2 Abs.2 der Vermittler-Vergütungsverordnung eine entsprechende Höchstgrenze festlegt. Viele Modelagenturen erweitern die Agenturprovision mit einer Verwaltungsprovision zusammen, um die rechtliche maximale Obergrenze zu überschreiten. Marktüblich sind Agenturprovisionen zwischen 20% und 30%. Im europäischen Ausland sind diese Provisionen oftmals weitaus höher. Da in verschiedenen Buchungsbereichen die Modelgagen gering ausfallen können, legen viele Model- und Castingagenturen eine Mindestpauschale fest. Diese variieren, bei einer erfolgreichen Modelvermittlung, bei Komparsen Vermittlungen von 50 Euro bis 100 Euro. Neben diesen "Spot-Vermittlungen" hat die Modelagentur natürlich auch die Option mit Kunden Rahmenverträge auszuhandeln. Diese Rahmenverträge haben meist eine mittlere Laufzeit und ermöglichen Sonderkonditionen.

Aufnahmeeinstellungen

Nahaufnahme (Close-Up)

Bei einem Close-Up wird nur der Kopf mit Halsbereich fotografiert. Hierbei wird besonderes viel Wert darauf gelegt, dass Gesicht des Models genau zu erkennen inklusive der Gesichtszüge und Merkmale. Diese Art der Aufnahmeeinstellungen ist für Beautyshootings nötig, in denen beispielsweise Kosmetik beworben wird.

Oberkörperportrait

Bei dieser Aufnahmeart wird der Oberkörper bis zur Taille aufgenommen. Hierbei wird die Dominanz des Gesichts etwas abgemildert, da zusätzlich Hals, Schultern und der Brustbereich gezeigt werden. Trotzdem handelt es sich immer noch um eine individuelle Porträtaufnahme, in der der Gesichtsausdruck das Bild ausmacht. Neben der Mimik spielt also auch die Körperhaltung und die Gestik eine große Rolle.

Halbtotale

Bei einer Halbtotalen Aufnahme wird der Oberkörper bis zur Hüfte fotografiert. Die Halbtotale rückt fast das komplette Model ins Bild, zeigt aber noch keine Umgebung oder Landschaft.

Ganzkörperportrait

Bei dieser Form wird der gesamte Körper aufgenommen, um einen gesamt Eindruck des Models gewinnen zu können. Oftmals werden Gesamtaufnahmen für die Arbeit auf dem Laufsteg oder in Kampagnen, in denen der gesamte Körper zu sehen sein wird benötigt.

Best Ager

Als „Best Ager Models“ werden Models im Alter zwischen 40-55 Jahren bezeichnet. Aufgrund des demographischen Wandels in Deutschland haben sich Best Ager Models zu einer beliebten Zielgruppe entwickelt. Best Ager verkörpern das Segment 40 Plus. In den letzten Jahren haben sich viele Casting und Modelagenturen etabliert, die sich ausschließlich den Best Ager Models widmen. Entgegen der Meinung, dass ältere Menschen für die Werbewirtschaft uninteressant seien, hat sich der Trend zu Best Ager Models manifestiert. Aufgrund des bemerkenswerten Lebenswandels der älteren Menschen, hat sich über die Kategorie „Best Ager“ eine weitere Zielgruppe gebildet- „Senior Models“.

Classic

Unter der Kategorie Classic befinden sich Models mit den traditionellen, klassischen Modelmaßen. Dazu gehören Frauen ab 174 cm Körpergröße und Männer ab 183 cm Körpergröße. Sie haben die passenden Maße für Laufstegjobs, Werbekampagnen, internationale Fotoshootings und allen anderen Bereichen im klassischen Modelbusiness.

Modelbewerbung

Grundsätzlich gibt es keine bestimmte Altersbegrenzung für Models. Ein Blick auf die Bevölkerung in Deutschland macht klar, dass der Durchschnittskunde älter wird. Entsprechend werden auch immer mehr Typen und Gesichter gesucht, die auch diese Zielgruppe erfolgreich ansprechen. Es gibt also außerhalb der Haute Couture, Pret á porter und urbanen Mode einen großen Bedarf an Models, die gerade nicht dem Sinnbild des typischen Laufstegmodels entsprechen. Die Vorstellung, dass Laufstegmodels ein einheitliches Schönheitsideal darstellen, ist also falsch. Die gefragte Ästhetik liegt viel mehr bei den Proportionen des Models. Dabei spielen auch Faktoren, wie gesunde Haut und sicheres Auftreten eine große Rolle. Das Modeling ist ein Beruf wie jeder andere und fordert ebenso Professionalität und Zuverlässigkeit. Die Persönlichkeit des Models ist ein entscheidender Faktor um erfolgreich in dieser Branche zu arbeiten.

Für die Erstbewerbung benötigen Modelagenturen i.d.R. zwei aussagekräftige Bilder, sowie persönliche Angaben. Dabei müssen die Fotos nicht professionell sein. Bei der Aufnahme in die Kartei erstellt die Agentur eine Sedcard mit professionellen Fotografien. In der Regel werden die Kosten vorerst von der Agentur übernommen und über eingehende Honorare verrechnet. Bei den Bildern handelt es sich um ein Portrait, sowie einer Ganzkörperaufnahme. Bei dem Bewerbungsanschreiben benötigen die Modelagenturen einige Angaben:

    Geburtsdatum
    Maße (Brustumfang - Taille - Hüfte)
    Kontaktdaten (Name, Anschrift, Mobilnummer, Email)
    Körpergröße
    Haarfarbe/Augenfarbe
    Körbchengröße (bei weiblichen Bewerbern)
    Schuhgröße
    Konfektion

Die Fotos mit einem entsprechenden Anschreiben schicken Sie an die Agentur Ihrer Wahl. Mittlerweile sind Onlinebewerbungen genauso erwünscht wie postalische. Bei Minderjährigen Bewerbern ist die Mitnahme der Eltern erwünscht. Alle seriösen Agenturen behandeln Bewerbungen streng vertraulich. Es ist jedoch ratsam die AGBs und Datenschutzbestimmungen bei Online Bewerbungen zu lesen. Postalische Bewerbungen werden oftmals auf Grund der hohen Stückzahl an Bewerbungen nicht zurück geschickt. Eine Absage bedeutet nicht, dass Ihr Typ grundsätzlich nicht gefragt ist sondern nur das die Agentur, bei der Sie sich beworben haben, momentan keinen Bedarf hat. Ebenfalls kann es sein, dass ihr Typ nicht zur restlichen Kartei der Agentur passt.

Below the Line

„B.t.L“ sind Kommunikationsmaßnahmen von Unternehmen, die überwiegend nicht die klassischen Massenmedien nutzen. Sie richten sich an klar definierte Zielgruppen.

Bildbearbeitung

Unter dem Begriff Bildbearbeitung versteht man die Veränderungen von Bildern. Oftmals werden dabei Fehler behoben, die bei der Fotoaufnahme passiert sind. Mögliche Fehlerquellen sind hierbei: Über- und Unterbelichtung, Unschärfe, fehlender Kontrast oder der Rote Augen Effekt.

Booker

Ein Booker arbeitet bei einer Modelagentur und erledigt die Buchungsabwicklung; stellt also den Kontakt zwischen dem Model und dem Auftraggeber her bzw. bietet das Model an. Dabei ist es wichtig, dass der Booker ein gutes Gespür für die Bedürfnisse des Kunden entwickelt, um im darauffolgenden Schritt die passenden Models anbieten zu können. Der Booker wird bei umfangreichen Projekten in das Projektmanagement Team einbezogen und ist dann Bestandteil des Teams, wenn es beispielsweise darum geht eine aufwendige Promotion Aktion oder eine Fashionshow zu realisieren. Neben dem Booking kümmert sicher der Booker um die Karteipflege und um die Kundenakquise. Damit deckt er einen großen Teil des operativen Geschäfts einer Modelagentur ab. Das Booking ist eine der wichtigsten Abteilungen einer Agentur. Geleitet wird das Booking vom sogenannten Head-Booker. Es gibt weder einen Studiengang, noch eine Ausbildung, für diesen Beruf. Der Einstieg in die Branche geschieht zumeist über ein Praktikum in einer Modelagentur.

Boutique Agentur

Als Boutique Agentur wird eine kleine, aber hochspezialisierte Agentur bezeichnet, die sich auf einen bestimmten Buchungsbereich und einen kleinen ausgewählten Kundenstamm spezialisiert.

Buchungsbestätigung

Eine Buchungsbestätigung ist eine verbindliche Zusage der Agentur an das Model. Die Buchungsbestätigung enthält alle Daten wie z.B. Honorar, Zeitraum, Ort für den Auftrag. Die Agentur sendet dem Kunden eine Auftragsbestätigung die kongruent zur Buchungsbestätigung ist. In der Auftragsbestätigung werden dem Kunden alle Anfragepunkte wie Uhrzeit, Ort, Gagen etc. nachdrücklich bestätigt um Missverständnisse zu vermeiden. Kunde oder Modelagentur sind berechtigt bei Nichthaltung der Vereinbarung der Buchungsbestätigung ihre Rechte geltend zu machen. Das Model muss die Buchung ebenfalls ordnungsgemäß bestätigen.

Buyout

Das sogenannte Buyout ist eine Einräumung der Nutzungsrechte des Models dem Auftraggeber gegenüber um entstandenes Bild-/Videomaterial verwenden zu dürfen. Eine gesonderte Rechteabtretung muss bei jeder Medienproduktion berücksichtigt werden, weil das Recht am eigenen Bild grundsätzlich eine kommerzielle Weiterverwertung ausschließt. Der Kunde bezahlt also neben dem vereinbarten Modelhonorar eine Rechteabtretung. In anderen Worten kauft der Kunde das Recht die Bilder für bestimmte Zwecke für einen bestimmten Zeitraum verwenden zu dürfen. Bei groß angelegten Kampagnen werden die Nutzungsrechte neben den Medienkanälen auch zeitlich und räumlich eingeschränkt. Zur Ermittlung des Buchungsbudgets bedienen sich Agenturen der VELMA Tabelle. Die Tabelle gliedert die verschiedenen Marketingkanäle und Territorien und empfiehlt einen prozentualen Anteil auf das Modelhonorar zu berechnen. Darüber hinaus gibt es exklusiv Vereinbarungen zwischen dem Model, Kunden und dem Auftraggeber. Diese gesonderten Verträge werden dann geschlossen, wenn ein Model als Testimonial (als Widererkennungsmerkmal einer Marke) eingesetzt wird. Es liegt die Annahme zu Grunde, dass der Werbemarktwert eines Models mit wachsender Exposierung, abnimmt. Bei kleineren Produktionen ist es nicht möglich die klassische Budgetierung vorzunehmen.

Call-Back

Im Grunde ist das „Call-Back“ eine zweite Stufe des Castings, wobei ein kleiner Pool von Models und Schauspielern erneut dem Produzenten vorgestellt werden. Bei dem „Call-Back“ werden nochmals die Charaktermerkmale des Models überprüft und produktionsspezifische Aufgaben an das Model gestellt. Nach dem „Call-Back“ wird die Produktion verbindlich besetzt.

Call-Time

Als Call-Time wird der Zeitpunkt bezeichnet, an welchem man beim Casting/ Job erscheinen soll.

Casting

Ein „Casting“ ist die Bezeichnung für die erste Vorstellung eines Models oder eines Schauspielers bei einem Auftraggeber und kann auch als Prozess der Rollenauswahl verstanden werden. Dabei handelt es sich nicht um die Bewerbung in Form von Bild, Ton und Schrift, sondern um die physische Vorstellung von Kandidaten. Das Vorsprechen/Singen/Tanzen/Modeln wird auch Audition genannt. Die Vorauswahl wird anschließend an die jeweiligen Regisseure und Produzenten weitergeleitet. Über die endgültige Besetzung wird danach nochmal entschieden. Besonders bei Werbeproduktionen und Modenschauen ist das Casting ein wichtiger Erfolgsfaktor, da bereits kleine Unstimmigkeiten im Erscheinungsbild den Produktionserfolg gefährden können. Obwohl das Casting online genaugenommen von einer Castingagentur durchgeführt wird, wird in der Branche bereits die Bewerbung eines Models bei einer Modelagentur als Casting verstanden. In einigen Fällen kann es auch zu einem „Online-Casting“ kommen indem dem Kunden Sedcards oder Castingvideos zugesendet werden.

Model-Casting

Beim Model-Casting bringt das bereits erfahrene Model ein Model-Book mit. Das Model-Book enthält bereits realisierte Aufnahmen von Shootings aus verschiedenen Aufnahmebereichen. Während des Model-Casting überprüft der Caster oder Model-Scout die Eignung des Models gegenüber dem Kundenstamm der Agentur. Nebst dessen werden die Maßangaben geprüft und in der Regel sogenannte Digitals erstellt. Diese Bilder behält sich die Agentur vor und setzt diese zur Erstellung eines professionellen Model-Profils ein. Zu Casting bringt das Model in der Regel Blue-Jeans, halbhohe schlichte Pumps und applikationsfreie Oberteile mit.

Castingkartei/Castingboard

Mit dem unterhalten einer Castingkartei verschwimmt die Grenze zwischen klassischer Modelagentur und Castingagentur, denn die beiden Karteitypen unterscheiden sich naturgemäß. Während die Modelkartei eine exklusive Auswahl von Personen darstellt die einem Anforderungsprofil entspricht, ist die Castingkartei eine buntes Sammelsurium zur Besetzung von Film und TV Produktionen. Sie kann auch zur Besetzung von Werbeproduktionen verwendet werden, bei denen markante Typen gefragt sind. Dies ist ein Segment das eigentlich im „Commercial“ Bereich vorzufinden ist. Neben dessen bedient sich die Modelagentur der Castingkartei um wenig prestigeträchtige Jobs zu verwirklichen. Dabei geht es konkret um die Besetzung von Promotion Projekten und Hostessentätigkeiten. Über die Castingkartei werden oft auch Newcomer Models (New Faces) entdeckt und über ein Testshooting in die Modelkartei aufgenommen.

Castingportal

Als Castingportal bezeichnet man eine Model- und Darstellerplattform. Ein Castingportal wird von Produktionsfirmen unterhalten, um so schnell wie möglich Komparsen und Typen für dessen Medienproduktionen zu finden. Mittlerweile existieren verschiedene kommerzielle Casting und Modelportale, die sich über Werbung oder kostenpflichte Mitgliedschaften finanzieren. Ein Castingportal bietet Models und Auftraggebern ein breites Spektrum von verschiedenen Typen. Die unterschiedlichen Segmente verdeutlichen die Dienstleistung von einem Amateurmodel bis hin zu einem professionellen Laufstegmodel.

Castingoutfit

Bei einem Casting ist es wichtig ein schlichtes Outfit zu wählen. Bevorzugt wird eine enge dunkle Jeans und ein eng anliegendes weißes/ schwarzes Top. Ein natürliches Make-up und Hairstyling ist erwünscht. Außerdem ist es ratsam hohe und flache Schuhe mitzubringen.

Chefhostess

Wenn mehrere Hostessen auf einem Messestand bzw. auf einer Veranstaltung eingesetzt werden, wird häufig eine Chefhostess zusätzlich engagiert. Diese ist an der Einsatzplanung im Vorhinein beteiligt und ist während der Veranstaltung für Koordination der Hostessen verantwortlich.

Choreograf

Ein Choreograf erfindet tänzerische Abläufe und ist Regisseur des Stückes. Er repräsentiert somit im Vergleich zum Schauspiel gleichermaßen die Rolle von Autor und Regisseur.

Covershooting

Ein Covershooting ist ein Shooting, bei dem das Titelbild einer Zeitschrift oder eines Magazins produziert wird. Die Gage ist bei einem Covershooting sehr viel geringer als bei einem gewöhnlichen Fotoshooting, weil es nicht um die Vermarktung eines einzelnen Produkts geht sondern nur für eine Ausgabe der jeweiligen Zeitschrift verwendet wird. Manchmal wird keine Gage gezahlt, da das Model durch die Veröffentlichung auf dem Bild seinen Bekanntheitsgrad steigert, mehr Aufträge erhält und somit für Kunden interessanter wird. In einigen Fällen verzichten Models auch auf eine Gage, da sie den Bekanntheitsgrad der Zeitschrift/des Magazins als Marketingmaßnahmen nutzen.

Demo Reel

Eine Demo Reel ist eine Video- oder Audio- Präsentation, um die Talente eines Models oder Darstellers einem potenziellen Kunden zu präsentieren. So kann der Kunde sehen, ob das Model seinen Anforderungen was beispielsweise den Bereich Gesang oder Schauspiel betrifft entspricht.

Direktbuchung

Dabei bucht der Kunde das Model direkt, d.h. ohne vorher das Model über ein Go-See oder ein Fitting gesehen zu haben. Der Kunde bedient sich bei der Direktbuchung der Online Sedcard und den dazugehörigen Modelbook und Polaroid Aufnahme. Eine aktuelle und aussagekräftige Sedcard ist natürlich Voraussetzung um eine Direktbuchung durchführen zu können. Prinzipiell werden etablierte Models mit aussagekräftigen Modelbook häufiger gebucht als Newcomer Models (New-Faces); da hier das Risiko einer Fehlbuchung geringer ausfällt.

Editorial

Dies sind Fotoaufnahmen (für die redaktionellen Seiten) in Zeitschriften, vor allem für Mode- und Beautystrecken. Diese Shootings werden jedoch nicht so hoch bezahlt wie andere, denn die Veröffentlichung der Bilder steigert den Bekanntheitsgrad des Models und dadurch wird es öfters gebucht.

Exklusivität

Ein Exklusiv-Vertrag zur Vermittlung eines Models über eine Modelagentur ist grundsätzlich nach deutschem Recht nicht möglich. In der Regel arbeiten die Modelagenturen mit „Goodwill“ mit dem Model zusammen. Um den Marktpreis zu erhöhen, appellieren die Modelagenturen an die Models, sich nicht durch mehrere Agenturen vertreten zu lassen. Es gibt zwei Arten von Exklusivität. Zum einen gibt es die Kampagnen – Exklusivität, die bei großen Werbekampagnen verwendet wird. Über diesen Vertrag sichert das Model zu, ausschließlich für eine Firma/ einen Kunden, in einem gewissen Zeitraum, in einer bestimmten Industrie zu arbeiten. So soll ein aufgebautes Markenimage nicht verwässern. Die zweite Art der Exklusivität ist die Modelmanagement – Exklusivität. Hier arbeitet ein Model nur für eine Agentur. Dies ist hauptsächlich bei professionellen Models der Fall, die durch diese eine Agentur ihren gesamten Lebensunterhalt finanzieren können.

Modefotografie

Die Modefotografie ist ein Teil der Fotografie, bei der Kleidung meist zum Zwecke der Werbung und des Verkaufs abgebildet wird.

Figur

Es existieren verschiedene Vorstellungen zur Idealfigur eines Models. Der Tätigkeitsbereich eines Models bestimmt maßgeblich die gewünschte Figur eines Models. Grundsätzlich verlangt die Industrie verschiedene Typen von Modellen. Von den klassischen Laufstegmodells, die die international begehrten Magermaße aufweisen sollten bis zum Plus-Size Model wo proportionale Übergrößen begehrt werden. Zur Orientierung werden meist die Modelmaße von 90-60-90 vorgegeben, das heißt 90 cm Brustumfang, 60 cm Taillenumfang und 90 cm Hüftumfang.

Final Rehearsal

Darunter versteht man die letzte Probe oder auch Generalprobe vor einer Modenschau. Es sollte alles reibungslos ablaufen und es können zeitlich keine erheblichen Änderungen vorgenommen werden, denn die eigentliche Show beginnt sofort nach dem Final Rehearsal.

Fitting

Das Fitting ist die Anprobe der Kollektionen bei einer Modenschau. Dabei wird das Fitting als eigener Projektabschnitt bei der Umsetzung der Modenschau geplant. Oft variiert das Honorar des Models zwischen den Projektetappen, so dass für das Fitting oft nur eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird.

Fitting Model

Bei einem Fitting probiert das Model die Kleidung der Kollektion des Kunden an. Diese kann für Fotoshootings oder auch Modenshows eingesetzt werden. Kunden nutzen das Fitting um deren Kollektion auf das Model zuzuschneiden. Die Anforderungen hierbei sind sehr streng, denn die Models müssen den exakten Fittingmaßen der Kollektion entsprechen.

Fitnessmodel

Im Sportbereich werden auftragspezifisch spezielle Typen gesucht. Dies hat nur wenig mit dem klassischen Modeling zu tun. Die Auswahl erfolgt nach verschiedenen Kriterien: • Sportart Sie steigen Ihre Buchungsmöglichkeiten, wenn Sie mehrere Sportarten auf entsprechendem Leistungsstand beherrschen. Diese Bedingung ist nicht zwingend, wenn Ihr Typ absolut zum Auftrag passt und es sich um eine Sportart handelt, bei der nur Profisportler erkennen können, dass die technische Präsentation auf dem Foto nicht optimal stattfindet. Um das Wandern optimal präsentieren zu können, müssen Sie nicht unbedingt Bergsteiger sein. Wollen Sie jedoch Krafttraining präsentieren, müssen Sie muskulös und/oder besonders definiert sein, um eine realistische Chance auf Aufträge zu haben. • Persönlicher Typ Sie benötigen kein klassisches Modelgesicht, vielmehr geht es darum, den Bedarf des Kunden zu erfüllen. Denn der Kunde wünscht sich z.B. langes Haar mit Bart oder kurzes Haar ohne Bart in Verbindung mit dem jeweils sportlichen Auftragshintergrund.

Folgebuchung/Folgeauftrag/Re-Engagement

Wenn eine Agentur einem Model einen Auftrag vermittelt und dieser Kunde dann das Model erneut bucht, spricht man von einer Folgebuchung. Besonders bei Werbekampagnen bei denen verschiedene Themen produziert werden kommt es zu Folgeaufträgen.

Gage

Als Gage bezeichnet man die Vergütung von Leistungen des Models. Hierbei wird zwischen Anfängern, Profimodels und Topmodels unterschieden. Die Gage variiert je nach Erfahrungslevel des Models und je nach Budget des Kunden. Die Gage ist das Grundsalär des Models. Auf diesem Basissatz werden je nach Produktionszweck die Rechteabtretungen kalkuliert. Die Gage ist ausschlaggebend zu Kalkulation des Gesamtbudgets.

Glamour

Glamour erweitert den Begriff der Eleganz um den der Selbstinszenierung. Es geht um mehr, als ein schickes Kleid, einen auffälligen Hut. Es geht ums glanzvolle Ganze. Je eindrucksvoller und konsequenter sich eine Person als Gesamtkunstwerk präsentiert, desto höher ist ihr Glamour-Faktor und desto stärker ihre Präsenz in der Presse. Dabei ist eines wichtig: konsequent seinem Stil zu folgen - ohne damit um Aufmerksamkeit zu buhlen.

Go See

Bei dem sogenannten Go See präsentiert sich das Model mit der Sedcard beim Kunden wird aber nicht gecastet, da noch kein konkreter Job zur Verfügung steht. Der Kunde hat hierbei die Chance, sich ein Bild vom Model zu machen. Hauptsächlich werden Polaroids gemacht und es kann anschließend zur Direktbuchung kommen, wenn das Model einen guten Eindruck hinterlassen hat. Das Go See ist dann relevant wenn Kunden kontinuierlich Models für einen bestimmten Produktionszweck buchen; Beispielsweise für Modeaufnahmen mit geringem Widererkennungsfaktor, was eine frequentierte Nutzung eines Models erlaubt.

Halbaktaufnahmen

Halbaktaufnahmen sind Aufnahmen, die das Model nur teilweise bedeckt (durch Kleidung, Accessoires) zeigen, wohingegen Aktaufnahmen das Model vollständig nackt zeigen. Der Aufschlag auf das Honorar ist bei Aktaufnahmen sehr unterschiedlich. Grundsätzlich sind natürlich nicht alle Models bereit Aktaufnahmen zu machen. Bei der Abrechnung wird ein Aktzuschlag auf das Modelhonorar erhoben, sobald es sich am Set nackt oder teilweise nackt bewegen muss, auch wenn das Model später auf den Aufnahmen vollständig bedeckt ist. Teilakt ist besonders bei Hobbyfotografen beliebt. Kommerziell finden Akt und Halbakt wenig Aufmerksamkeit. Der Aktaufschlag wird auch dann berechnet wenn das Model während der Produktion unverhüllt zu sehen ist, auf den eigentlichen Bildern aber nicht. Branchenüblich ist ein Aktzuschlag von 50% bei Teilakt bis hin zu 100% bei Vollakt.

Honorar

Das Honorar kann als Begriff von der Gage als solches abgegrenzt werden, da das Honorar die Modelgage und die Rechteabtretungen beinhaltet. Das Honorar variiert je nach Auftragsvolumen und Nutzung der Bilder/Aufnahmen.

Kampagnenmodel

Ein Kampagnenmodel betreut eine Kampagne (Werbestrecke) für ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Firma. Oft werden diese Models das Gesicht des neuen Produktes und überall damit in Verbindung gebracht. Ein Kampagnenmodel muss nicht zwingend ein Model sein, besonders beliebt für diese Aufgaben sind Prominente, da sie den Wiedererkennungswert der Marke steigern.

Kartei

Die Modelkartei ist eine Selektion von Models, die sich bei einer Modelagentur beworben haben und daraufhin von der Modelagentur aufgenommen wurden. Im Internet wird der Begriff Modelkartei häufig für eine online Datenbank verwendet. Bei offenen Communities und Netzwerken ist das Wort Modelkartei kein qualitativer Begriff. Offene Netzwerke erlauben eine transparente und kostenfreie Kommunikation. Die Modelkartei einer internationalen Modelagentur im klassischen High-Fashion Segment ist hoch exklusiv. Aufgenommen werden nur wenige Models, da die Auswahlkriterien streng sind. Im Bereich „Commercial“ haben sich mittlerweile viele Modelagenturen etabliert, die außerhalb der High-Fashion-Norm arbeiten. Eine Aufnahme in eine Modelkartei ist dort einfacher möglich.

Laufsteg

Der Laufsteg (Catwalk) dient zur Präsentation eines aktuellen Trends oder einer Kollektion eines Kunden bzw. Designers. Für ein Laufstegmodel sind die richtigen Maße sehr entscheidend, ein weibliches Model muss z.B. eine Körpergröße von 1,76 m vorweisen. Ebenfalls ist es wichtig, richtig „laufen“ zu können und eine gewisse Ausstrahlung zu haben. Die Gagen bei Laufstegbuchungen variieren enorm da einige Shows ähnlich wie Covershootings als Marketingpool verwendet werden.

Location

Als Location bezeichnet man den Ort an dem ein Fotoshooting, eine Show oder eine Messe stattfindet.

Lookbook

Ein Lookbook ist ein kreatives Buch von Designer, Stylisten, aber auch Modeln. Es beinhaltet Outfits oder Stylings die als Idee oder Inspirationsquelle für eine neue Kollektion oder Ähnliches dienen. Öffentliche Lookbooks geben den Lesern Tipps für Kombinationsmöglichkeiten von Kleidung oder Stylings.

Media Channels/Verwertungskanäle

Allgemein sind Media Channels Verwertungskanäle, die dazu dienen zukünftige Kunde zu erreichen. Die bekanntesten Kanäle sind sicherlich das Fernsehen, das Radio oder soziale Netzwerke. Außerdem werden sie für Marketingzwecke verwendet, um auf dem globalen Markt neue Kunden zu erreichen.

Beispiele für soziale Netzwerke: Facebook, Twitter, Instagram, YouTube, tumbler.

Beispiele für Fernsehsender: ProSieben, RTL, SAT1.

Messe Hostess

Eine hochwertige Inszenierung einer Marke und Firma erreicht der Kunde über qualifiziertes Messepersonal. Es gibt nichts Gewinnbringenderes als ein charmantes Lächeln von einer bezaubernden Dame. Nicht nur gut aussehen sondern auch Intelligent. Bei der Premiumhostess Agentur finden Sie unschlagbar schöne Hostessen aus Köln, Düsseldorf, Hamburg, Berlin, München und deutschlandweit. Unser Agenturservice bietet Kunden Sicherheit und Zuverlässigkeit bei der Gestaltung von Promotion Events und Firmenveranstaltungen. Über den Buchungsservice der Premiumhostessen Agentur entscheiden Sie selbst welche Hostessen für ihr Event die passende Premium-Begleitung ist. Wir koordinieren ganze Veranstaltungen, Store-Openings und RoadShows. Verlassen Sie sich auf eine zuverlässige Steuerung ihrer Veranstaltung. Wir erstellen ihnen unverbindlich eine regional angepasst Vorauswahl. Kontaktieren Sie uns mit ihrem Messehostesswunsch und erhalten Sie umgehend ein Angebot. Models und Messehostessen bewerben sich über das Bewerbungsformular. Dort werden auch einige allgemeine Informationen dazu kommuniziert.

Messe Model

Models werden grundsätzlich auch für Messen gebucht. Dort präsentieren die Models verschiedene Produkte. Wohl am bekanntesten sind die Models zur Präsentation von Luxusautomobilen. Häufig dienen Messe Models als beweglicher Werbeträger. Sie repräsentieren die Marke oder das Produkt des Ausstellers und generieren somit mehr Aufmerksamkeit und potentielle Kunden. Durch ihr attraktives Erscheinungsbild und passende Kleidung werten sie jeden Messestand auf. Gerne laufen sie auch zum Verteilen von Give aways oder Flyern durch die Messehalle und ziehen so neue Interessenten an.

Modelbook

Das Modelbook ist sozusagen die Bewerbungsmappe, womit sich ein Model bei einem Casting vorstellt. Es ist wichtig, dass eine gute Auswahl an professionellen und vielfältigen Fotos vorhanden ist, um die Wandlungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten des Models zu demonstrieren. Bei der modernen Online-Agentur sind die Modelbooks vollständig öffentlich zugänglich, was dem Kunden die maximale Transparenz bietet, um eine Buchungsentscheidung herbeizuführen. Modelbooks können generisch sein oder mit einer marketingtechnischen Identität ausgestattet sein. Ein Model, welches sich gegen eine exklusive Vertretung entschieden hat, bleibt im Besitz des generischen Modelbooks zur Präsentation gegenüber Modelagenturen und Kunden sowie dem Einsatz beim Go-See. Mittlerweile gibt es über das Internet viele Möglichkeiten ein Modelbook (auch Zugangsgeschützt) zu präsentieren. Die kostspielige physikalische Produktion eines Modelbooks ist demnach nicht mehr zwangsläufig notwendig. Neben dem Modelbook - was übrigens keines Falls zur Bewerbung bei einer Modelagentur vorhanden sein muss - besteht das Modelprofil aus Polaroids und eventuell einem Casting Tape.

Model

Commercial-Model

Dies bedeutet nichts anderes als Werbemodel. In dem Bereich werden Typen jeder Art gesucht. Sei es schlank, mollig, jung, alt etc. Modehäuser suchen schließlich für jede Kleidergröße und Alter ein passendes Model.

Fashion Model

Ein „Fashion Model“ weist die klassischen Modelmaße vor: über 1.74m, Maße: 90-60-90. Sie laufen Modenschauen und werden für Fashion Shootings gebucht. Die Voraussetzungen variieren auf internationaler Ebene, so ist es oftmals der Fall, dass in Deutschland Modehäuser und Designer andere Voraussetzungen für ihre Models zur Präsentation auf Laufstegen und Katalogen haben als in Paris. International hat sich jedoch ein Standard durchgesetzt, der eine Größe von 1,75m voraussetzt und eher dem androgynen Typ entsprechen, dass bedeutet, überdurchschnittliche schlanke Models mit kantigen Gesichtszügen, die durch verschiedene Stylings verschiedene Typen oder Charaktere darstellen können.

Plus-Size-Model

Ein Model, das nicht die üblichen Modelmaße vorweist, sondern Übergrößen präsentiert.

Event Model

Für eine Veranstaltung gebuchtes Model, das zum Beispiel eine Marke repräsentiert. Ein Event Model wertet eine Veranstaltung durch ihr attraktives Erscheinungsbild auf und dient als Hingucker bei der Produktvorführung.

Modearten

Prêt-à-porter

Prêt-à-porter kommt aus dem französischem und heißt übersetzt: Mode die bereit zum Tragen ist. Im Vergleich zur Haute Couture ist diese Modeart für jeden zu kaufen und wird nicht nur für Models und den Laufsteg angefertigt.

Street Fashion/ Urban Fashion

Street Fashion wird oft auch urban fashion genannt. Darunter versteht man Kleidung, die oft mit Hip Hop Musik verbunden wird. Dazu zählen unter anderem: weite Hosen, bewusster Markenkauf, Sneakers, große Oberteile und helle Kleidung. Street Fashion ist ein lässiger Alltagslook der ein bisschen used (abgenutzt) aber modern aussieht.

Sportswear

Als Sportswear versteht man die Art der Mode, die für sportliche Aktivitäten konzipiert worden ist. Darunter fallen Jogginghosen, die sich immer mehr auch als Alltagskleidung durchsetzt, und bequeme Oberteile.

Unterwäsche

Bei den Damen versteht man unter den Arten der Unterwäsche: Reizwäsche, Dessous oder Negligés. Bei den Herren wird unterschieden in: Retropants, Slips oder Boxershorts.

Haute Couture

Haute Couture ist ein Begriff, der sich auch in Amerika durchgesetzt hat, aber ursprünglich aus Frankreich stammt. Denn die hohe Kunst der Schneiderei fand vor allem in Frankreich Anerkennung. Neben der Architektur, der Malerei fand zu dieser Zeit auch diese Kunst einen hohen Zuspruch. Paris brachte wohl die exklusivste Mode zum Vorschein und auserwählte Frauen - Models - durften die Kleider tragen, um Sie den Reichen und Schönen zu präsentieren. Bis heute hat sich an der Kundschaft nicht viel geändert, denn die Maßanfertigungen der Designer kosten auch noch heute ein kleines Vermögen. In dieser Zeit erlebten Designer eine große Schaffenszeit. Um 1960 machten sich einige Designer in die Selbstständigkeit auf, um Ihren eigenen Stil zu entwickeln. Die Designer, die bei Dior und Balenciaga ausgebildet wurden, verließen diese. Daraufhin wurde die Modewelt mit Namen wie Yves Saint Laurent, Pierre Cardin, André Courrèges, und Emanuel Ungaro bereichert. Auch eine Japanerin namens Hanae Mori, wurde so erfolgreich. Lacroix ist vielleicht einer der erfolgreichsten Modehäuser der letzten Dekaden. Neue Modehäuser sind auch Jean-Paul Gaultier und Thierry Mugler. Für alle diese Modehäuser ist die Haupteinnahmequelle nicht mehr maßgeschneiderte Kleidung. Im Gegenteil Sie kostet oft mehr zu produzieren, als Sie durch den Verkauf erlösen. Die Aura und die Mystik der Mode werden durch die aufwendigen Modekreationen und Shows aufrechterhalten. So werden die Designer auch heute noch, Ihrer ursprünglichen Kunst gerecht. Fast alle Modehäuser konzentrieren sich auf die Massenproduktion und Vermarktung von Accessoires und der Mode. Auch die Lizensierung von Markenamen ist ein interessantes Einkommen.

Models Heute

Da erfolgreiche Models oft für verschiedene Aufgaben in Anspruch genommen werden, wie z.B.: Mode, Laufsteg, Werbung, Print und TV, Videos oder generell Fotos für Magazine und Glamour, muss das Model entsprechend flexibel sein. Models leben von Termin zu Termin, mit der Aufgabe zu glänzen. Das viele Reisen und die harte Konkurrenz in der Branche machen den Job anstrengend. Sie müssen sich den Gegebenheiten am Set anpassen und schwierige Situationen meistern. Um den perfekten Look zu bekommen, muss das Model schon früh am Set sein, um sich schminken und stylen zu lassen. Models brauchen keinen bestimmten Bildungsstand, es ist viel wichtiger Persönlichkeitsmerkmale wie Ausdauer, Arbeitsbereitschaft, Disziplin und Hartnäckigkeit mitzubringen. Im Rampenlicht zu stehen und ein breites Publikum anzusprechen bedeutet ein Supermodel zu sein. Es ist nicht möglich, von heute auf morgen Supermodel zu werden. Eine Mutteragentur im Rücken, mit dem nötigen Knowhow und Kontakten zur Industrie, ist dabei sehr hilfreich. Der Beruf Model erfordert volles Engagement bei der Arbeit und die Fähigkeit, glaubhaft zu wirken. Auftraggeber buchen ein Model oft für den Zweck ein Produkt oder eine Firma zu bewerben. Dabei verlangt der Auftraggeber vom Model eine gewisse Grundhaltung. Es gibt verschiedene Arten von Modeljobs, die alle eine bestimmte physische Voraussetzung an das Model stellen. Fashiondesigner verlangen nach super dünnen Models, wobei Werbetreibende vermehrt den "normalen Typ“ bevorzugen.

Modelvertrag

Der Vertrag dient zur schriftlichen Festlegung der Rechte und Verpflichtungen zwischen der Modelagentur und dem Model. Ohne unterzeichneten Vertrag wird das Model nicht beim Kunden angeboten, da die Agentur nur im Namen und Auftrag des Models eine Rechnung stellen und eine Buchung durchführen darf. Der Modelagenturvertrag regelt bestimmte Vergütungspauschalen und Rechteabtretungen im Rahmen eines Engagements. Es werden in der Praxis häufig zusätzliche Absprachen mit dem Model und dem Auftraggeber getroffen, da über den Modelagenturvertrag nur grundsätzliche Rahmenbedingungen abgeklärt werden. Bestandteil des Modelagenturvertrags sind unter anderem Grundlagen der Zusammenarbeit, Buchungsgrundlagen und Finanzielles. Der Modelagenturvertrag wird in Form von Buchungsbedingungen an das Model kommuniziert. Ein Modelvertrag ist nicht zwingend notwendig. Sollte ein Model in einer Online-Agentur eingeschrieben sein, werden Verträge vor Auftrag ausgehandelt.

Modelrelease

Ein Modelvertrag – auch Model Release genannt – ist die schriftliche Zustimmung eines Models zur Verwendung und Veröffentlichung ihres Bildes durch den Fotografen.

New Faces

Der Begriff New Faces stammt aus dem Englischen und bedeutet nichts anderes als Neueinsteiger. Ein weiterer Begriff, der in der Modelbranche dafür verwendet wird ist „Newcomer“. New Faces sind meist sehr unerfahren und haben wenig bis kein Material für ein Modelbook. Die Modelagenturen nehmen nur die New Faces auf, bei denen sie viel Potenzial sehen und die als ausbaufähig erscheinen. Für New Faces ist es immer sehr wichtig so schnell wie möglich viele Veröffentlichungen zu bekommen um ein Modelbook und eine Sedcard erstellen zu können. Dies geschieht meistens über Testshoots. Das Honorar von New Faces ist am Anfang i.d.R. gering. Für Neuankömmlinge ist es sehr wichtig darauf zu achten nur eine Agentur zu haben, die dann ihre Mutteragentur wird. Diese Agentur hat die Verantwortung und die Verpflichtung das Model nach bestem Gewissen so gut wie möglich an den Markt zu bringen.

On Stay

Das Wort „On Stay“ kommt aus dem Englischen und bedeutet "der Aufenthalt". Gemeint ist damit, dass Modelagenturen Models aus unterschiedlichen Orten der ganzen Welt aufnehmen, um sie lokal anzubieten. Dies erfolgt immer nach Absprache mit der jeweiligen Kooperationsagentur und der Zusage des Models. Die Zeit, in der das Model On Stay ist, kann sich zwischen 2 Wochen bis 6 Monaten bewegen, abhängig von der Kundenzufriedenheit und dem Buchungserfolg des Models.

Option

Ein Kunde hat für einen konkreten Job angefragt, sich aber noch nicht endgültig entschieden.

Overtime

Overtime (Überstunden) sind Stunden die zusätzlich zur abgemachten Stundenanzahl anfallen können. Wird ein Model für einen ganzen Tag gebucht, bedeutet dies generell 8 Stunden. Arbeitet das Model jedoch länger als die geplante Zeit, wird dies als Overtime bezeichnet. Diese Zeitüberschreitung wird dem Model als Prozentsatz der Tagesgage gutgeschrieben und dem Kunden zusätzlich in Rechnung gestellt. Das Model muss der Agentur innerhalb eines vollen Tages die eventuell angefallenen Überstunden durchgeben. Diese Angaben können später nicht mehr berücksichtig werden, da die Rechnungsstellung direkt am nächsten Tag erfolgt.

Polas/Polaroids

Polas ist eine Kurzform des branchenüblichen Begriff: „Polaroids“ und bezeichnet schlichte Aufnahmen auf denen das Model meist ungeschminkt und im Bikini abgelichtet wird. Der Begriff stammt technisch aus der Vergangenheit als Fotos mit einer Polaroid-Kamera aufgenommen wurden. Polaroids sind ein wichtiger Bestandteil des Modelprofils, besonders in Zeiten der extremen Bildbearbeitung, wo oftmals das reale Erscheinungsbild des Models sich stark mit den Aufnahmen im Modelbook unterscheidet.

Postproduktion

Dies findet im Bereich der Fotografie statt. Nach der Digitalisierung des Bildmaterials werden in der Postproduktion Retuschen, Farbkorrekturen, Bildoptimierungen usw. vorgenommen. Die Postproduktion ist in jeder professionellen Arbeit vorhanden. Die größten Korrekturen finden im Bereich der Werbe, Beauty- und Kosmetik-Fotografie statt. Hierbei werden Haut, Haare, Augen, sowie eventuelle Schweißspiegelungen nachbearbeitet.<h2 id="Pre-Production">Pre-Production

Pre-Selection

Unter Pre-Selction versteht man die Vorauswahl die eine Agentur oder ein Kunde trifft um die Anzahl der in Frage kommenden Models einzugrenzen. Zum Beispiel wenn ein Kunde schon genaue Vorstellungen darüber hat, welchen Typ er sucht, lädt er auch nur diesen zum Casting ein.

Profimodel

Professionell ist grundsätzlich jemand, der einen Beruf hauptberuflich ausübt. In der Branche gibt es aber nur wenige Menschen die den Beruf als Model hauptberuflich ausüben bzw. ausgenommen davon leben können. Die meisten Models arbeiten nebenberuflich als Model. Dies ist besonders im Commercial-Bereich der Fall. Oftmals werden Models als Profimodels bezeichnet, sobald diese viele Erfahrungen in dem jeweiligen Segment gesammelt haben. Eine zeitliche Beschränkung gibt es in diesem Falle nicht, da es eher auf die Anzahl der Produktionen ankommt.

Roadshow

Eine Road Show ist ein Event auf Straßen, Plätzen und besonderen Veranstaltungsorten. Road Shows sind in allen Größenordnungen und Lokalitäten denkbar. Sie dient dazu, dass Kunden, Händler und Geschäftspartner die gewünschten Informationen aus erster Hand bekommen.

Sales Promotion

Unter Sales Promotion (Verkaufsförderung) versteht man Maßnahmen, die den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen aktiv fördern, das heißt den Kunden direkt zum Kauf animieren sollen. Eine sehr bekannte Methode hierzu ist „Nimm 2, zahle 1“. Promotion Models bewerben also ein Produkt so, dass es sofort vom Kunden gekauft oder getestet wird.

Sedcard

Eine Sedcard ist die Visitenkarte eines Models, die sie bei Castings vorzeigt. Sie enthält ein aussagekräftiges Foto und die Maße des Models. Das Format ist DIN A5.

Servicehostessen

Ein ansprechendes Erscheinungsbild des Servicepersonals kann sich auf Kongressen, Tagungen, Messen, Seminaren, Konferenzen und vielen weiteren Firmen Veranstaltungen natürlich nur positiv auswirken. Attraktive Servicehostessen leisten einen bedeutenden Beitrag zum Ambiente und somit zur angenehmen Wahrnehmung einer geschäftlichen Veranstaltung.

Shooting

Beim Shooting werden professionelle Fotos von Fotografen gemacht, die meist für Öffentlichkeitsdarstellungen genutzt werden. Die Organisation und Umsetzung ist sehr aufwendig. Bei einem Fotoshooting muss die zuständige Agentur ein Konzept ausarbeiten, damit das bestgeeignete Model eingesetzt werden kann. Es werden passende Models vorgeschlagen, die ausgewertet werden bis das optimale Model gefunden wurde. Nur durch eine gute Planung kann die Aktion erfolgreich sein.

Showroom

Unter einem Showroom versteht man den Bereich, in dem ein Produkt oder eine Show präsentiert wird/stattfindet.

Spesen

Neben der Gage fallen noch weitere Kosten an: Hotel-/Übernachtungskosten, Fahrtkosten: sowie bei mehrtägigen Aufträgen Verpflegung. Diese Kosten werden als Spesen bezeichnet. Sofern Spesen vereinbart wurden, müssen die dazugehörigen Belege bis 24 Stunden nach Auftragende nachgereicht werden. Rechnung erfolgt zumeist ein Tag nach Auftrag.

Stylisten

Stylisten sind zuständig für das Outfit und das Erscheinungsbild von Models bei Fotoshootings/Videodrehs.

Unterwäschemodel

Ein Unterwäschemodel ist ein Model, das sich zumeist auf Unterwäscheshootings und die allgemeine Präsentation von Unterwäsche spezialisiert hat. Viele Models jedoch führen auch Unterwäscheshootings durch und legen sich nicht nur auf diese fest. Voraussetzung bei weiblichen Models ist oftmals eine gewisse Körbchengröße. Bei männlichen Unterwäschemodels ist ein trainierter Körper von Vorteil.

Testshooting

Ein Testshooting wird aus dem alleinigen Grund gemacht, um herauszufinden, ob eine Person zum Modeln fähig ist bzw. ob die Person fotogen ist. Es wird geschaut, ob die jeweilige Person interaktiv vor der Kamera arbeitet und wie sie dabei wirkt. Ebenfalls wird geschaut, ob die Person wandlungsfähig ist und wie sie Anweisungen des Fotografen umsetzt.

Unseriöse Modelagenturen

Unseriöse Agenturen gibt es viele. Die Arbeit als Model ist kein leichtes Geschäft. Immer mehr junge Menschen wollen den Schönheitsidealen der heutigen Zeit entsprechen und entschließen sich für eine Karriere als Model. Besonders für Anfänger ist der Start schwierig. Jungen Bewerber/-innen werden mit hohen Erfolgsaussichten geködert. Die Aufnahme in die Modelkartei ist mit Kosten verbunden, die dem Model in Rechnung gestellt werden.

1. Seriöse Modelagenturen verrechnen die Kosten für professionelle Bilder.

2. Seriöse Agenturen verlangen niemals Geld für die Aufnahme in eine Kartei.

Wie funktioniert die Abzocke? Die Vorgehensweise ist alt und funktioniert immer wieder. Per Anzeige werden Talente gesucht, unabhängig vom Alter und Erfahrung. Ihnen werden hohe Erfolgsaussichten versprochen und die Möglichkeit Karriere und Geld in diesem Beriech zu verdienen. Das Model zahlt per Vorkasse Beträge von bis zu 500 Euro und bekommt dafür Fotos und einen Eintrag in die Modelkartei. Nach Erstellung der Fotos und Aufnahme meldet sich die Agentur aber nie wieder. Von den versprochenen Tagesgagen von 500-1000 Euro will jetzt auch niemand mehr was wissen. Der beliebte Nebenjob vieler Schüler und Studenten entpuppt sich in vielen Fällen als Falle.

Visagisten

Visagisten sind für die Frisur und das Make-Up eines Models verantwortlich. Sie vervollständigen damit die Arbeit des Stylisten, betonen die Vorzüge eines Models und lassen kleine Problemstellen wie Pickel, Unreinheiten oder Hautirritation verschwinden. Dies ist für ein gutes Foto sehr wichtig. Visagisten sind für ein perfektes Erscheinungsbild der Models zuständig, damit steigern sie auch den Werbeerfolg des jeweiligen Produktes. Ein Visagist, der neu in diesem Beruf ist, muss sich wie ein Model auch erstmals einen Namen in dieser Branche machen, dies erfolgt oft durch Freetests, es sind Fotoshootings bei denen ein Visagist ohne Bezahlung arbeitet. Hat man sich durch die Freetests einen Namen gemacht, kommen die Jobangebote ganz von allein, denn kein professionelles Fotoshooting kann ohne einen Visagisten durchgeführt werden.

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